Archivverbund Bautzen
Samuel Erdmann Tzschirner
Vom 16.05.2012
Bautzen / Budyšín. Samuel Erdmann Tzschirner (1812-1870) - ein Bautzener Advokat, Parlamentarier und Revolutionär. Zu seinem 200. Geburtstag lädt der Archivverbund Bautzen zu einem Vortrag ein. Tzschirner zählt als herausragender Parlamentarier der sächsischen Demokratie und als führendes Mitglied der Provisorischen Regierung während des Dresdner Maiaufstandes zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Revolutionsjahres 1848/49 in Sachsen.Weihnachtsgeschichte eines Kriegsgefangenen erreicht Bautzen
Vom 30.11.2011
Bautzen / Budyšín. Ein ganz besonderer Brief hat den Archivverbund Bautzen in der Vorweihnachtszeit erreicht - eine handgeschriebene Weihnachtsgeschichte, verfasst vom Kriegsgefangenen Werner Ulke im Dezember 1943. Zwölf eng beschriebene und provisorisch, aber dennoch liebevoll zusammengeheftete Blätter sind es, auf denen er eine Geschichte aus dem Bautzen des Jahres 1648 erzählt. Akteure sind die Brüder Schmerdritz - einer ist der angesehene Bautzener Ratsherr Friedrich Schmerdritz, der andere ist Hans Schmerditz, der nach langer Abwesenheit in seine Heimatstadt und sein Elternhaus zurückkommt. Obgleich die Geschichte nicht illustriert ist, weist die Beschreibung der Stadt und ihrer Türme eindeutig auf Bautzen hin.Bautzener Chronik für 2010
Vom 19.09.2011
Bautzen / Budyšín. Was für ein Jahr! Im 2010 verfolgten hunderte Bautzener, wie der Perfecta-Schornstein gesprengt wurde. Im Mai wurden Stolpersteine zur Erinnerung an Bautzener Juden verlegt und in der Nacht vom 7. auf den 8. August 2010 kam das Spree-Hochwasser. Diese und fast 400 weitere Höhepunkte aus Kultur, Kunst, Wirtschaft, Sport und Freizeit sind auf den 40 Seiten der soeben erschienenen „Chronik der Stadt Bautzen 2010“ zusammengefasst. Die Chronik wurde erarbeitet und herausgegeben vom Archivverbund und vom Amt für Pressearbeit und Stadtmarketing.Tod, Begräbnis, Memoria
Vom 09.08.2011
Bautzen / Budyšín. Der Archivverbund Bautzen beginnt mit dem Tag des offenen Denkmals die zweite Hälfte seiner Veranstaltungsangebote des Jahres 2011. Gemeinsam mit der Bibliothek gibt es am Sonntag, dem 11. September 2011, zwei Führungen "Vom Keller bis zum Dach" in sonst unzugängliche Hausbereiche des alten Bautzener Landhauses in der Schloßstraße 10. Am 23. September 2011 ist der Archivverbund als Hüter zahlreicher Quellen zur Geschichte der Mättigschen Stiftung Gastgeber einer wissenschaftlichen Konferenz der Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung unter dem Titel "Unsterblicher Ruhm - Das Epitaph des Gregorius Mättig im Bautzener Dom St. Petri". Der Kunsthistoriker Kai Wenzel wird sich dabei in einem Vortrag auch der Erforschung dieser besonderen Form des ehrenden Gedächtnisses an den großen Bautzener Stifter widmen.
Stadtarchiv Bautzen: Urkunden werden digitalisiert
Vom 08.04.2011
Bautzen / Budyšín. Der Urkundenbestand des Stadtarchivs Bautzen reicht bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Es handelt sich dabei um die ältesten Archivalien, darunter Zeugnisse aus den Anfängen Bautzens als Stadt. Festgehalten und so überliefert wurden verbrieftes Recht des alten Bautzener Rates, ausgestellt von verschiedenen Landesherren, oder Verträge mit anderen Bündnispartnern. Ihr besonderer Beschreibstoff, oftmals Pergament, und ihre noch erhaltene gefaltete Form begrenzen jedoch die öffentliche und wissenschaftliche Nutzung. Dem entgegen steht jedoch wachsendes Interesse an eben jenen frühen Quellen.
Vortrag über Dr. Hans Litter
Vom 28.12.2009
Bautzen / Budyšín. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe des Archivverbunds Bautzen gestaltet Klaus Schröder mit seinem Vortrag über den Bautzener Juristen Dr. Hans Litter, der am 11. Juni 1913 in Bautzen geboren und mit nur 31 Jahren am 21. Januar 1944 in Berlin-Tegel auf Befehl Hitlers erschossen wurde.Bautzen feiert 100 Jahre Friedensbrücke
Vom 27.10.2009
Bautzen / Budyšín. Festakt, Buchpräsentation und Brückenfeier - mit einem feierlichen Programm erinnert die Stadt Bautzen am Sonntag, dem 1. November 2009, an die Weihe der Friedensbrücke vor einhundert Jahren. Das imposante Bauwerk mit seinen vier Bögen wurde am 1. November 1909 im Beisein des sächsischen Königs, Friedrich August III. von Sachsen, geweiht. Aus Verbundenheit zum sächsischen Königshaus erhielt die neue „Spreetalüberbrückung“ damals den Namen „Kronprinzenbrücke“.
Bautzen als Herrscherresidenz?
Vom 27.02.2009
Bautzen / Budyšín. Der Archivverbund Bautzen führt die Reihe seiner regionalgeschichtlichen Vorträge fort. So greift der Kunsthistoriker Kai Wenzel aus Görlitz die Frage auf, ob Bautzen wenigstens in seiner Frühzeit als Residenz - also als Sitz eines Herrschers – angesprochen werden darf.