Senftenberg

 
  • Halbjahresbilanz 2009 der Flutungszentrale

    Vom 11.07.2009

    Halbjahresbilanz 2009 der Flutungszentrale Senftenberg / Zły Komorow. Die Flutungszentrale Lausitz in Senftenberg (FZL) hat am 8. Juli 2009 über die Flutungszahlen für das erste Halbjahr informiert. Die LMBV hat demzufolge zum Halbjahr bereits rund 96,7 Mio. Kubikmeter Flutungswasser aus der Spree, der Schwarzen Elster und der Lausitzer Neiße zur Flutung der Bergbaufolgeseen in der Lausitz entnehmen können. „Am 9. Juli 2009 konnte von der LMBV in der Lausitz bereits der Einhundertmillionste Kubikmeter Wasser in diesem Jahr zum Fluten nutzbar gemacht werden,“ präzisierte LMBV-Pressesprecher Dr. Uwe Steinhuber auf Nachfrage. Mit den zur Jahresmitte bilanzierten 96,7 Mio. Kubikmeter wurde das Flutungsergebnis des Vorjahres 2008 zum selben Zeitpunkt (93,4 Mio. Kubikmeter zur Jahresmitte 2008) wieder übertroffen. Als Besonderheit des I. Halbjahres 2009 ist zu verzeichnen, dass die eine zusätzliche Niedrigwasseraufhöhung der Spree aus den Speichern wegen der ergiebigen Niederschläge bisher nicht notwendig war. Zum Vergleich: im Trockenjahr 2003 und im darauf folgenden Mangeljahr 2004 lagen die verfügbaren Gesamtjahresmengen insgesamt nur bei je 64 bzw. 65 Mio. Kubikmeter.

  • Noch bisschen leben - oder?

    Vom 09.07.2008

    Senftenberg. Mit ihrem Leben gespielt haben am Abend des 7. Juli 2008 sieben Jugendliche auf dem entstehenden Ilse-See im Tagebau Meuro bei Großräschen imLandkreis Oberspreewald-Lausitz. Sie bewegten sich trotz ringsum aufgestellter Verbotsschilder in einem Bereich, der zwar bergmännisch bereits weitestgehend saniert worden ist, wo es aber unterhalb der künftigen Zielwasserlinie von 101 Meter NHN noch jederzeit zu Rutschungen während des Flutungsprozesses kommen kann. Gegenwärtig liegt der Wasserpegel bei 68,19 Meter NHN, das heißt, es fehlen noch mehr als 32 Meter Wasserhöhe. Gerade beim Aufgehen des Wassers sind die zum Teil im unteren Abschnitt noch steilen Böschungen rutschungsgefährdet bzw. drohen dort noch Massen unkontrolliert abzugehen, unterstreicht aus gegebenem Anlass LMBV-Pressesprecher Dr. Uwe Steinhuber.

 
 
 
 
 

 
 
 
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