Verwüstung
Nach der Flut kommen die Helfer
Vom 11.08.2010
Bautzen / Budyšín | Heidelberg. Drei Tage ist es her, dass sich die Wassermassen der Spree durch Teile der Stadt wälzten und eine Spur der Verwüstung hinterließen. Seitdem sind viele Menschen im Einsatz, um die Schäden zu erfassen, zu beseitigen und schnelle Hilfe zu organisieren. So sind seit dem 11. August 2010 60 Mädchen und Jungen des Philip-Melanchthon-Gymnasiums mit Schippen und Besen (Foto) im Einsatz, um im Spreebad und im Stadion Müllerwiese aber auch auf privaten Grundstücken Schlamm und Dreck zu Leibe zu rücken. Im Bautzener Bürgerservice gehen stündlich Angebote von Privatpersonen und Unternehmen ein, die bei Aufräumarbeiten behilflich sein wollen. Darunter sind auch Anrufe aus Orten im Regierungsbezirk Dresden, die selbst im Jahr 2002 vom Elbehochwasser betroffen waren und Hilfe aus anderen Regionen erhielten. Hochwasserlage beruhigt sich
Vom 08.08.2010
Bautzen / Budyšín. Starke Regenfälle führten zu extremen Pegelverläufen der Spree im Stadtgebiet von Bautzen. Seit Sonnabend, 7. August 2010, 17 Uhr, waren alle verfügbaren Einsatzkräfte der Feuerwehr nahezu ununterbrochen im Einsatz. Besonders im Stadtteil Seidau hinterließ die Spree, die zeitweise bis zu fünf Meter Wasserstand aufwies, eine Spur der Verwüstung. Straßen wurden überflutet und beschädigt, ein Wohngebäude stürzte teilweise ein. Im Laufe der Nacht wurden 25 Personen evakuiert und zunächst in einer Sporthalle untergebracht. Zwei Kinder wurden mit Verdacht auf Unterkühlung in das Klinikum eingewiesen, wo man aber schnell Entwarnung geben konnte. Nicht zuletzt wegen des guten Zusammenspiels aller Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und DRK, aber auch Dank der Besonnenheit von Betroffenen kamen keine Menschen zu Schaden.