Außergewöhnliche Fluthilfe

 

Bautzen / Budyšín. In den Tagen nach der Flut der Spree „ergoss“ sich eine Welle der Hilfsbereitschaft über die Stadt. Feuerwehrleute aus der Partnerstadt Heidelberg kamen mit Technik und halfen bei Aufräumarbeiten, Hilfe aus Worms trifft zur Stunde an der Spree ein, Gymnasiasten befüllten Sandsäcke und schippten Schlamm aus Grundstücken.

 

Sandsäcke aus dem Knast

 

Außergewöhnliche Signale erhielt die Stadt aus der Bautzener Justizvollzugsanstalt. Umgehend lieferte die Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft mbH Sand und Sandsäcke, die seit einigen Tagen hinter Gittern befüllt werden. Sieben Gefangene aus dem offenen Vollzug halfen auf Privatgrundstücken in der Bleichenstraße und in der Frankfurt beim Aufräumen.

Liest man die Liste der Orte, aus denen sich weitere Firmen und Familien zur Hilfe anbieten, werden Erinnerungen an das Hochwasser 2002 wach: Pirna, Dresden, Grimma, Hainichen. Dort halfen vor acht Jahren Menschen aus Bautzen und das hat man nicht vergessen.

 
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