Sorbisch in Leipzig

Leipzig / Lipsk. Lehrer aus Brandenburg werden ab Herbst in Sachsen berufsbegleitend weitergebildet. Darauf verständigten sich heute die Vorsitzenden der Räte für sorbische Angelegenheiten, Maria Michalk und Harald Konzack sowie der Universität Leipzig mit Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange in Dresden. Demnach können Lehrer, die bereits in zwei Hauptfächern ausgebildet sind, an der Universität Leipzig im Fach Sorbisch eine Zusatzqualifikation erwerben.

Neues Masterstudium für Sorbischlehrer an der Universität Leipzig

Die Verabredung ist Teil einer Vereinbarung zwischen den Ländern Brandenburg und Sachsen aus dem Jahr 2002. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor einen berufsbegleitenden Studiengang für etwa zehn bis fünfzehn Lehrkräfte aus Brandenburg in der Verantwortung der Universität Leipzig anzubieten.

Während der insgesamt dreijährigen Ausbildung findet zunächst am Standort Cottbus eine einjährige intensive Sprachausbildung statt. Das zweite und dritte Studienjahr wird größtenteils am Institut für Sorabistik der Universität Leipzig absolviert.

"Die berufsbegleite Weiterbildung soll mit dem Wintersemester 2008/2009 starten. Damit schließen wir eine Nachwuchslücke bei den Sorbischlehrkräften", zeigte sich Dr. Stange mit der Lösung zufrieden.

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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 14.07.2008 - 17:25 Uhr
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