Sorben-Finanzierung soll im Juli stehen

Dresden. Das Finanzierungsabkommen für die Stiftung für das sorbische Volk soll im Juli unterzeichnet werden. Darüber informierte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, am 15. Mai 2009 im Rahmen einer Fragestunde im Sächsischen Landtag.

Jährlich 5,85 Millionen Euro aus Sachsen

Mit dem Finanzierungsabkommen werden die entsprechenden Förderanteile zwischen dem Bund, dem Land Brandenburg und dem Freistaat Sachsen vereinbart. Demnach fördere der Freistaat Sachsen die Stiftung für das sorbische Volk ab 2009 jährlich mit 5,85 Millionen Euro, die Zuschüsse des Landes Brandenburg belaufen sich auf 2,77 Millionen Euro pro Jahr. Der Bund hatte im Dezember des vergangenen Jahres den Zuschuss an die Stiftung für das sorbische Volk auf 8,2 Millionen Euro angehoben. Das geltende Finanzierungsabkommen war 2007 ausgelaufen.

Stange verwies darüber hinaus darauf, dass das Institut für kulturelle Infrastruktur in Görlitz im Oktober dieses Jahres ein Gesamtkonzept zur Förderung der sorbischen Sprache und Kultur über die Stiftung für das sorbische Volk vorlegen werde. Das Institut war im Frühjahr 2008 von der Stiftung für das sorbische Volk beauftragt worden.

Das Gutachten soll mit seinen Handlungsempfehlungen dazu dienen, den Vollzug des Finanzierungsabkommens zu unterstützen und die effektivsten Strukturen innerhalb des begrenzten Finanzrahmens des Finanzierungsabkommens zu finden.

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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 16.05.2009 - 20:48 Uhr
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