Hackerangriffe und Cyberattacken - diese Gefahren bestehen für Unternehmer

Hackerangriffe und Cyberattacken - diese Gefahren bestehen für Unternehmer Bautzen / Budyšin, 27. Juni 2017. In unserer digitalisierten Welt spielt sich ein großer Teil des Lebens im Internet ab. Auch die Bautzener Unternehmen, aber ebenso viele private Haushalte sind auf das Netz angewiesen, um alltägliche Arbeiten zu erledigen oder Korrespondenz per E-Mail zu erledigen. Leider ist jedoch auch Hackern dieser Umstand bekannt. Cyberangriffe und Schadenssoftware gehören daher inzwischen zum Alltag und können sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen schwere Schäden zufügen. Ein entsprechender Schutz ist daher besonders wichtig.

Was ist ein Cyberangriff?

Eine Cyberattacke ist ein Angriff auf einen Computer oder ein Netzwerk über das Internet. Dabei werden entweder schädliche Programme auf dem System installiert oder es werden vertrauliche Daten missbraucht. In anderen Fällen wird aber auch der Browser gekapert oder der Server zum Beispiel für den Versand von illegalen Nachrichten verwendet. In jedem Fall stellen Hackerangriffe eine ernste Bedrohung dar, die man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte.

Welche Schäden können Cyberattacken Unternehmern verursachen?

Cyberangriffe durch Hacker können Unternehmen schweren Schaden zufügen. Sie können den Computer oder den Server mit Schadsoftware wie Ransomware infizieren, die dazu führt, dass alle Daten auf dem Server verloren sind, oder der Hacker kann vertrauliche Kundendaten und Bankinformationen entwenden und diese unbefugt nutzen oder an Kriminelle verkaufen.

Weitere Gefahren bestehen durch Malware wie beispielsweise Trojaner, die den Computer belauscht und sich Zugang zu Passwörtern verschafft. Andere Cyberattacken können den Browser kapern oder sogar den E-Mail-Server infizieren, um illegale und ungewollte Spam- oder Werbemails in Ihrem guten Namen zu versenden. Im besten Fall ist ein Hackangriff einfach nur lästig, im schlimmsten Fall können jedoch Datenverlust und rechtliche Probleme die Folge sein, vom Vertrauensverlust bei Kunden gar nicht erst zu reden.

Wie können sich Unternehmer und Privatpersonen vor solchen Angriffe schützen?

Schutz vor Hackangriffen und schädlicher Software sowohl im Haushalt als auch im Unternehmen ist wegen der oben genannten Bedrohungen besonders wichtig. In erster Linie hilft hier eine entsprechende Antiviren- bzw. Antispyware-Software. Diese kann einen großen Teil der Bedrohungen und schädlicher Software erkennen, bevor diese Schaden auf dem Computer anrichtet.

Damit die Software korrekt funktioniert, muss sie jedoch stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Außerdem ist es wichtig, Vorsicht beim Herunterladen oder Öffnen von unbekannten oder kostenlosen Dateien und Programmen walten zu lassen, da auch diese durchaus häufig Viren und Malware enthalten. Zu guter Letzt sollte man regelmäßig sein System und auch das Netzwerk überprüfen. So erkennt man unbekannte Prozesse oder unbekannte Geräte, die sich mit dem Netzwerk verbinden - ein weiteres Zeichen für Probleme mit der Sicherheit.

Welche Vor- und Nachteile bietet die Antispyware Software?

Die Vorteile der Antispyware-Software liegen auf der Hand: Sie kann den Computer vor gefährlichen Infektionen und Sicherheitsrisiken schützen. Antispyware kommt heute meist als Teil von Antiviren-Komplettpaketen wie zum Beispiel von Avast; ein sehr gutes Antiviren-Programm von diesem Hersteller ist unter anderem auf dem Vergleichsportal Netzsieger zu finden. Die Software hilft dabei, Ihren Computer wie auch Ihr Netzwerk und Ihre Dateien sicher zu halten.

Die Software hat jedoch auch einige Nachteile: Damit die Antispyware korrekt funktioniert, muss sie regelmäßig aktualisiert werden. Auch eine einmalige, umfangreiche Einstellung der Schutz- und Filtereinrichtungen ist notwendig. Darüber hinaus ist die Entwicklung von neuen Schadensprogrammen und Methoden für Hacker so schnell im Fortschritt, dass manchmal auch eine Antiviren-Software keinen Schutz bieten kann. Schon aus diesem Grund sollten vor allem Internetnutzer stets auf der Hut sein und von wichtigen Daten regelmäßig Sicherheitskopien anfertigen.

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  • Zuletzt geändert am 27.06.2017 - 13:06 Uhr
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