Ortsumgehung Bernsdorf-Straßgräbchen fertig

Bernsdorf / Njedźichow | Straßgräbchen / Nadrózna Hrabowka, 2. Juli 2015. Seit gestern ist auch der letzte Abschnitt der neuen Staatsstraße 94 für den Verkehr freigegeben: Die Ortsumgehung Bernsdorf-Straßgräbchen schließt die Lücke zwischen den bereits genutzten Neubauabschnitten "Ortsumgehung Elstra", "Ortsumgehung Kamenz" und "Ortsumgehung Straßgräbchen" sowie der Bundesstraße B 97.

Feierliche Verkehrsfreigabe

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich war erschienen, um gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Hartmut Mangold, dem Bautzener Landrat Michael Harig sowie dem Bernsdorfer Bürgermeister Harry Habel das letzte Teilstück der insgesamt rund 26 km langen Gesamttrasse der Staatstraße 94 zwischen der Bundesautobahn A 4 bei Burkau und der Bundesstraße 97 in Bernsdorf für den Verkehr frei gegeben.

"Diese Straße ist lang ersehnt und dringend notwendig, denn nun kommt die Verkehrsentlastung; sie bedeutet weniger Verkehr, weniger Lärm und mehr Ruhe. Sie ist ein Lückenschluss und eine schnelle Anbindung von Bernsdorf an die A4 und die A13. Und sie ist eine Querspange für die Region. Sie nützt auch allen Verkehrsteilnehmern auf der Strecke Hoyerswerda - Kamenz, die schneller vorankommen“, stellte Tillich noch einmal die Bedeutung des nun abgeschlossenen Vorhabens heraus.

Die S 94 besitzt als überregionale Straßenverbindung eine wichtige Verbindungs- und Erschließungsfunktion für die Region. Infolge der Zunahme des Schwerlastverkehrs und der Begrenzung der Ausbaufähigkeit der S 94 durch die Ortsbebauung hatte sich die Verkehrssituation in den Ortslagen zugespitzt. In die 3,14 Kilometer lange Neubautrasse hat der Freistaat rund 13,3 Millionen Euro investiert. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen finanziert.

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  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 02.07.2015 - 09:20 Uhr
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