Sprengungen für die Westtangente optimiert
Bautzen / Budyšín. Noch im Jahr 2010 wird für den Neubau der Westtangente nördlich der B 6 zwischen dem Expert-Markt, der Dresdner Straße und der Bahnüberführung der Daimlerstraße ein Einschnitt ausgehoben, der künftig die neue B 96 unterhalb der Dresdener Straße hindurchführt und die bebauten Gebiete entlang der folgenden Daimlerstraße durch ein Tunnelbauwerk unterquert.
DEGES informiert
Für den Bau der Tunnelbaugrube wird die Daimlerstraße von der B 6 bis zur Bahnbrücke gesperrt. Für Anlieger sollen zeitlich befristete Ersatzwege und Umleitungen auf bestehenden Straßen eingerichtet werden.
Für die Benutzer der Gartensparte soll es Ersatzparkplätze geben, die über die Dieselstraße und eine gekennzeichnete Querungsmöglichkeit über die Baustraße erreichbar sein werden. Fußgänger erhalten eine weitere Querungsmöglichkeit auf Höhe des Albert-Schweitzer-Parks.
Behelfsbrücken und Lärmschutzwände
Der Eingangsbereich der Gartensparte muss versetzt werden. Dazu werden das Tor und der betreffende Zaunabschnitt abgebaut und rückversetzt wieder errichtet. Der vorgezogene Aushub des Einschnittsbereichs erfolgt bewusst im Winter 2010/2011, um die unvermeidliche Belästigung der Anwohner in eine Zeit zu legen, bei der die Fenster grundsätzlich eher geschlossen bleiben. Die Ausführung inklusive Vorbereitung und Restarbeiten ist in der Zeit bis Mai 2011 geplant.
Im Kreuzungsbereich der B 6 / Dresdner Straße werden Behelfsbrücken für den motorisierten Verkehr mit einer Breite von 8,50 m und getrennt davon für die Fußgänger in einer Breite von 3 m errichtet, so dass der Verkehr nur während des Ein- und Rückbaus dieser Behelfsüberführungen eingeschränkt wird. Auf der Ostseite im Bereich von der B 6 bis ca. Höhe Einfahrt Daimlerschule und der Westseite im Bereich des Anwesens Daimlerstraße 2 sollen Lärmschutzwände in einer Höhe von 3 m (Ost) bzw. 2 m (West) die Lärmbelästigung der unmittelbaren Anwohner weiter mildern.
Probesprengungen verminderrn Lärmbelastung und Erschütterungen
Für die Sicherheit beim Lösen des Felsens sind im Juni 2010 umfangreiche Probesprengungen an vergleichbaren Felsformationen im Bereich der B 96 nahe der Jordantalbrücke durchgeführt worden. Ziel dieser Probesprengungen war es, die Dosierung des Sprengstoffs zu optimieren. Die Dosierung konnte im Ergebnis so eingestellt werden, dass ein vollständiger Lösevorgang, ohne nennenswerte Erschütterungen und mit einem fast nicht wahrnehmbaren Detonationsgeräusch, sichergestellt werden kann.
Vor Beginn der Sprengarbeiten wird der Sprengmeister die unmittelbare Nachbarschaft persönlich informieren und sie in die Verhaltensregeln zusätzlich mit Merkblättern einweisen.
Informieren!
Eine Termin für eine allgemeine Bürgerinformation ist für Mittwoch, den 5. Januar 201, 18.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle der Gottlieb-Daimler-Mittelschule angesetzt.
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- Quelle: red
- Zuletzt geändert am 22.12.2010 - 21:08 Uhr
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