Jungbrunnen für die Schilleranlagen in Bautzen

Jungbrunnen für die Schilleranlagen in BautzenBautzen / Budyšin, 23. März 2017. Am Montag, dem 27. März 2017, das ist der Welttag des Theaters, haben die Theaterbesucher und die Anlieger vorerst letzmalig die Möglichkeit, die Schilleranlagen wie gewohnt zu befahren. Schon am nächsten Tag beginnen in diesem Bereich Bauarbeiten.
Abbildungen: Nein, das sind nicht die Schilleranlagen, doch die Bilder zeigen, dass Bautzen eine Reise wert ist. Die Stadt glänzt mit baulicher Vielfalt – mit reichem Erbe und ohne Scheu vor der Moderne.

Bis zum Spätsommer wird's dauern

Bis zum Spätsommer wird's dauern

Bautzen will zu Fuß erkundet sein – stille Winkel und überraschende Ausblicke locken.

Zu Spitzhacke und Schaufel greifen dann die Leute der Straßen- und Tiefbau GmbH See (ja doch, die haben auch richtige Technik und setzen sie ein) und beginnen mit dem grundhaften Ausbau der Schilleranlagen zwischen Bahnhof- und Seminarstraße.

Die Zufahrt zur Seminarstraße zwischen den Schilleranlagen und der Tschirnerstraße wird dann bis Ende September 2017 nur über die Neusalzaer Straße stadteinwärts für Rechtsabbieger möglich sein. Die Seminarstraße bleibt Einbahnstraße.

In den Sommerferien kommt es zusätzlich zu einer zeitlich begrenzten Vollsperrung des Knotens der Seminarstraße mit den Schilleranlagen.

Bitte beachten!
Ab Baubeginn wird in den ersten Wochen die Befahrung aus Richtung Postplatz in Richtung Bahnhofstraße nicht möglich sein. Grund ist die Verlegung einer Fernwärmeleitung in diesem Bereich.


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Kommentare Lesermeinungen (1)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Musikschüler unerwünscht?

Von Britta Hensel am 24.03.2017 - 18:29Uhr
Es stellt sich mir die Frage, ob sich die Stadtväter und -Mütter auch Gedanken gemacht haben, wie die Schüler der Musikschule (die ja irgendwie eh ein schwarzes Schaf zu sein scheint) in dieselbe gelangen. Die Schüler kommen durchaus auch von umliegenden Dörfern und gehen auch nicht alle in Bautzen zur Schule und - nein, es ist auch wirklich tatsächlich nicht für jeden möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinzugelangen. Abgesehen davon, dass es Dörfer gibt, die nach 15.30 Uhr per ÖPNV nicht mehr zu erreichen sind, möchte der ZVON auch seine Versorgung der kleineren Haltestellen im Zugverkehr deutlich dezimieren.

Um es deutlich zu machen: Wir fahren nicht zum Spaß mit dem Auto nach Bautzen, sondern weil uns schlicht keine andere Möglichkeit bleibt. Es ist schön, wenn Bautzen für Schüler und Radfahrer sicherer sein wird, aber mir scheint einmal mehr auch diese Aktion zu Lasten der umliegenden Gemeindebevölkerung zu gehen!

Wo bitte kann ich zukünftig in Bautzen sinnvoll parken? Ist es der Wunsch der Entscheider, dass die Dörfler zukünftig so lange im Kreis durch Bautzen fahren und die Straßen verstopfen und die Luft verpesten, bis irgendwo ein Parkplatz frei wird?

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  • Zuletzt geändert am 22.03.2017 - 22:09 Uhr
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