Für Novelle des Sorbengesetzes

Bautzen / Budyšín, 18. Juli 2014. Zum Anliegen einer Novelle des Sorbengesetzes im Freistaat Sachsen äußerte sich gestern der Sprecher der Initiative "Serbski Sejmik" Dr. Martin Walde. Die im April 2011 gegründete Initiativgruppe "Für eine sorbisch/wendische Volksvertretung - Sejmik" will die Politik in Deutschland von der Notwendigkeit einer von der Bevölkerung im sorbischen Siedlungsgebiet gewählten und damit demokratisch legitimierten sorbischen Volksvertretung in Sachsen und Brandenburg überzeugen. Diese soll als Korporation des öffentlichen Rechts die Rechte der Sorben juristisch einfordern können.

Für eine sorbisch/wendische Volksvertretung / Za serbske ludowe zastupnistwo

Dr. Walde: "Die Initiativgruppe für einen Serbski sejmik begrüßt alle Bemühungen von demokratischen Parteien und Abgeordneten im Sächsischen Landtag zum Schutz und zur Förderung der sorbischen Sprache, Kultur und Identität. Insbesondere ist jedwede Bemühung um mehr Selbst- und Mitbestimmungsrechte der gesamten sorbischen Gemeinschaft auch im Freistaat Sachsen zu begrüßen. In diesem Sinne befürwortet die Initiative für einen Serbski Sejmik den im Sächsischen Landtag angekündigten Dialog über die Verbesserung der Vertretungs- und Mitspracherechte des sorbischen Volkes in Sachsen. Das entspricht den Verfassungszielen (Artikel 5 und 6) im Fresitaat. Die neuerliche Novellierung dieser Rechte im Land Brandenburg ist ein richtiger Schritt zu mehr Demokratie und Eigenverantwortung aller Sorben/Wenden in der Lausitz."

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  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 18.07.2014 - 04:18 Uhr
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