Bautzens Stadtrat beschließt Haushalt 2026 mit Fokus auf Infrastruktur und Schulen

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Bautzen, 24. Februar 2026. Der Stadtrat der Stadt Bautzen hat Ende Januar den Haushaltsentwurf der Verwaltung für das Jahr 2026 verabschiedet. Damit liegt die rechtliche Grundlage vor, um Vorhaben in der Stadtentwicklung, der Infrastruktur und der Wirtschaft zu realisieren. Oberbürgermeister Karsten Vogt erklärte, dass der Haushalt die verantwortungsvolle Weiterentwicklung der Stadt trotz angespannter Finanzen ermögliche. Der Fokus liege auf Investitionen zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes und der Lebensqualität.

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Defizit von 13,7 Millionen Euro durch Rücklagen ausgeglichen

Die finanzielle Lage der Stadt ist durch steigende Aufwendungen geprägt. Als Gründe nennt die Verwaltung die Inflation, höhere Standards sowie zusätzliche Aufgaben, die das Land an die Kommune übertragen hat. Den ordentlichen Erträgen von rund 101,9 Millionen Euro stehen ordentliche Aufwendungen in Höhe von 115,7 Millionen Euro gegenüber. Daraus ergibt sich ein strukturelles Defizit von circa 13,7 Millionen Euro. Die Stadt gleicht diesen Fehlbetrag durch den Einsatz von Rücklagen aus. Dennoch bekennt sich der Stadtrat mit diesem Beschluss zu einer soliden Finanzpolitik und einem umsichtigen Umgang mit den begrenzten Mitteln.


Fokus auf Stadtentwicklung und Gewerbegebiete


Für das Jahr 2026 setzt die Stadtverwaltung verschiedene Schwerpunkte in der Planung. Dazu gehört die Fortführung des STARK-Projekts, das einen Masterplan und die Bürgerbeteiligung für den Stausee umfasst. Parallel dazu schreibt die Stadt eine Machbarkeitsstudie für das Gewerbegebiet Süd aus. Auch das Einzelhandelskonzept erfährt eine Fortschreibung. Ein weiteres zentrales Vorhaben ist die Weiterentwicklung des Wohnstandortes Jordanbrache. Im Bereich der Infrastruktur bereitet die Verwaltung Planungen für den Lauengraben, die Vogelkreuzung und die Friedensbrücke vor. An der Stauseestraße und der Neusalzaer Straße sind konkrete Bauvorhaben geplant.


Investitionen in Schulen, Sport und Brandschutz


Ein wesentlicher Teil der Mittel fließt in bauliche Maßnahmen an Bildungseinrichtungen und für die Feuerwehr. Für die Turnhalle der Allende-Oberschule sieht der Zeitplan im Februar 2026 die Vergabe der Abbrucharbeiten vor. Im März folgt die Vergabe der Rohbauarbeiten, sodass der Baubeginn im April oder Mai 2026 erfolgen kann. Die Fertigstellung der Halle ist für Juli 2027 avisiert, die Eröffnung soll im August 2027 stattfinden.


Zusätzlich entstehen zwischen Juli und Oktober 2026 die Außensportanlagen der Oberschule Gesundbrunnen. Im Mai 2026 startet zudem eine Machbarkeitsstudie für eine künftige Dreifeldhalle, um die Bedingungen für eine Förderung durch den Sachsenfonds zu prüfen. Auch der Brandschutz steht im Fokus: Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Salzenforst soll im April 2026 beginnen und im September 2027 fertiggestellt sein.

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  • Quelle: red / PM Stadtverwaltung Bautzen
  • Erstellt am 24.02.2026 - 10:55Uhr | Zuletzt geändert am 24.02.2026 - 10:57Uhr
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