Scharfe Hilfe: 564 Euro für Hochwasser-Geschädigte

Bautzen / Budyšín. Die 5. Bautzener Senfwochen waren ein voller Erfolg. Dieses Resümee zogen jetzt die Organisatoren vom Bautzener Altstadttresen e.V. Mit 26 Teilnehmern hatte sich das Event um Bautzens kulinarisches Wahrzeichen seit seiner Erstauflage 2006 mehr als verdoppelt. Aber nicht allein die hohe Zahl an teilnehmenden Bars und Restaurants ist dabei Grund für die Veranstalter-Zufriedenheit. Ein vielbeachtetes Werbeplakat, der Besuch des sächsischen Landwirtschaftsministers Frank Kupfer zur offiziellen Eröffnung und eine spürbar gezielte Nachfrage der speziellen Senfwochen-Gerichte durch Einheimische und Touristen haben dazu beigetragen, dass die Vereinsmitglieder nun die Senfwochen endgültig als etablierte Veranstaltung ansehen können. „Die Senfwochen sind ein fester und nicht wegzudenkender Bestandteil des Bautzener Gastronomie- und Veranstaltungskalenders“, ist sich Manfred Lüdtke, Inhaber der Bautzener Senfstube und Schriftführer im Altstadttresen e.V., sicher.

Organisatoren der Senfwochen sind zufrieden - mit Senfwochen und Spendenaktion

Zur guten Stimmung unter den Organisatoren trug auch die Spendenaktion bei, die zu den Senfwochen zu Gunsten der Hochwasser-Geschädigten in Bautzen angeschoben wurde. Von dem Johannisbeersenf, der als neue Bautz´ner Senfspezialität exklusiv zu den Senfwochen in limitierter Auflage verkauft wurde, wird der Reinerlös von 564 Euro an die Aktion „Lichtblick“ gespendet, die Betroffene des August-Hochwassers in Bautzen unterstützt. „Senf schmeckt eben nicht nur gut, er tut auch gut“, meint Lüdtke.

Die Senfwochen wirken indes auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Lüdtke: „Bautz´ner Senf ist auch für die meisten Touristen ein Begriff, hier haben wir auch gute Reaktionen erhalten.“ Die Gäste freue es, wenn man in der Senfstadt eben auch in den Kneipen und Restaurants auf die bekannte Würzpaste treffe, und das nicht nur in Form des kleinen, blauen Kult-Senfbechers, sondern auch in anderen, ausgefallenen Kreationen, die bis zum Senfcocktail reichen. „Bautz´ner Senf ist eine gute Werbung für die Stadt“, so der Gastronom. Schließlich sei „Bautz´ner“ in den neuen Bundesländern mit 68 Prozent Markanteil der beliebteste Senf. Auch im gesamtdeutschen Absatzvergleich liegt der Bautz’ner Senf mit mehr als 23 Prozent an der Spitze.

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  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 28.09.2010 - 01:03 Uhr
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