Problemlösung fürs Sitzen

Problemlösung fürs SitzenBautzen / Budyšín, 27. Juni 2022. Von Thomas Beier. Sitzen soll ein Problem sein? Auf jeden Fall, wenn jemand einsitzen muss. Wo wüsste man das besser als in Bautzen, ehemals "Stadt der Gefängnisse" genannt? Heute geht es im Ratgeber des Bautzner Anzeigers jedoch um flexible Sitzmöglichkeiten.

Abb.: Zum Glück sind die Zeiten vorbei, als Gechäftsleitungen in Schlips und Kragen zum Workshop erschienen und auf ihren Stühlen klebten

Symbolfoto: Michi S, Pixabay License (Bild bearbeitet)

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Die Bestuhlungsfrage klären

Thema: Ratgeber

Ratgeber

Guter Rat muss nicht teuer sein, kann aber teure Erfahrungen ersparen. Ratschläge und Tipps aus Wirtschaft, Finanzen, Heimwerken, Haushalt, Gesundheit und Ernährung, Erziehung und zum Verhalten.

Gelegenheitsveranstalter kennen das Problem: Nicht immer ist die vorhandene Bestuhlung geeignet, insofern sie überhaupt existiert. Typisch ist es etwa, wenn eine Mehrzweck-Sporthalle gemietet wird, um einen Open Space Workshop durchzuführen. Eine eigene Bestuhlung zu kaufen verbietet sich, weil sie vielleicht eh nicht so oft benötigt wird oder die Lagerkapazität dafür nicht vorhanden ist oder gemietet werden muss. Eine Bestuhlung zu mieten kann hingegen wegen des aufwendigen Transports teuer werden.

Den Anforderungen von Workshop-Veranstaltern gerecht werden

Was sich banal anhört, ist ein praktisches Problem: Oftmals verstehen Vermieter von Seminarräumen, Tagungsräumen und anderen Veranstaltungräumen wie etwa Sälen so gut wie nichts von den Anforderungen ihrer Kunden aus dem Seminar- und Trainingsbereich, für manche macht es ganz offensichtlich keinen Unterschied, ob eine Hochzeit oder ein mehrtägiger Workshop stattfindet.

Um derlei Überraschungen zu vermeiden suchen wir bei Beier Consulting Hotels, in denen wir erstmals Workshops durchführen, vor der Einholung eines Tagungsangebotes erst einmal auf. Die Checkliste ist lang und umfasst auch Punkte, an die andere Workshopveranstalter gar nicht denken – jedenfalls haben wir Kriterien erkannt, mit denen man sich auch bei den Rahmenbedingungen einer Tagung von Wettbewerbern abheben kann.

Zwar sind die großen Seminarhotels sehr professionell, aber oft suchen wir ungewöhnliche und besonders anregende Locations für unsere Veranstaltungen. Da kommt es allerdings schnell zu Missverständnissen, wenn man etwa Moderationswände bestellt und dann kleine Korktafeln aus dem Wohn- oder Bürobereich vorfindet. Aber kein Problem: Passt die Location ansonsten hervorragend, dann bringen wir mit, was wir an Ausstattung und Technik benötigen, schließlich muss zum Workshop für die Kunden alles perfekt sein.

Ohne Vorab-Check geht es nicht

Man erlebt wirklich viel: Wenn man nicht aufpasst, bekommt man schnell eine Bauernstube mit gemütlicher Atmosphäre und Schummerbeleuchtung als Seminarraum untergejubelt – das geht nicht. Andererseits gibt es tolle Seminarhotels, die wirklich allen Anforderungen gerecht werden und bei denen man im Workshop unkompliziert ins freie Wechseln kann, vielleicht zu einer Gruppenarbeit in den Biergarten oder für erlebnisorientierte Übungen auf eine Wiese, die vor den Blicken Unbeteiligter geschützt ist.

Ein weiter Punkt sind immer wieder anzufindende sperrige Möbel, die auf mehrstündige Familienfeiern ausgelegt sind, für einen Workshop aber, bei dem sich immer wieder Arbeitsgruppen zusammenfinden müssen, schlichtweg zu unhandlich sind. In solchen Fällen ist es eine prima Ausweichmöglichkeit, wenn man faltbare Papphocker einsetzen kann. Die sind erstaunlich stabil, vor allen Dingen leicht und können vom Workshop-Teilnehmer ohne weiteres im Raum verstellt oder ins Freie mitgenommen werden.

Solche Hocker kann man beim Lieferanten professionell bedrucken lassen, aber auch selbst bemalen oder bekleben, was übrigens eine schöne Lockerungsübung in einem Workshop ist: Jeder gestaltet seinen Hocker und kann ihn am Ende mit nach Hause nehmen!

Allgemein gesagt

Manche Unternehmen setzen ihre Kapazitäten ausschließlich dafür ein, tolle Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, herzustellen beziehungsweise zu erbringen und nicht zuletzt zu vermarkten. Allerdings muss man auch die Kunden sehr genau anschauen: Wie und wofür werden die Käufe tatsächlich verwendet? Gibt es weitere Anwendungen oder Einsatzfelder? Unter welchen Umständen kauft der Kunde? Wie kann man sichern, bei Ersatzbedarf erneut beauftragt zu werden? Und überhaupt: Innovationen haben ihre Wurzeln oftmals im Blick des Kunden auf ein Angebot.

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  • Quelle: Thomas Beier | Foto: moinzon / Michi S, Pixabay License
  • Erstellt am 27.06.2022 - 11:31Uhr | Zuletzt geändert am 27.06.2022 - 11:56Uhr
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